Die verschiedenen Arten Kaffee zu süßen
Kurz vorab:
Ob Rohrzucker, Palmzucker, Honig, Stevia oder Sirup – heute gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Kaffee auf gesündere und geschmacklich spannende Weise zu süßen. Jede Variante bringt ein eigenes Aroma und besondere Inhaltsstoffe mit. Entdecke die Vielfalt und finde deine Lieblingssüße!
Wurde für das Süßen des Kaffees früher oftmals ausschließlich weißer Zucker verwendet, so gibt es heute zahlreiche andere Methoden. Je nach Süßungsmittel bringen diese einen ganz eigenen Geschmack mit sich und sind teils auch um einiges gesünder.
Zunächst gibt es die aus Saft hergestellten Zuckerarten verschiedener Rüben oder Palmen, wie Ahorn- Palmzucker, Rohrzucker oder Rübenzucker.
Rohr- Zucker:
Der Bruder des weißen Industriezuckers ist der Rohrzucker, der bei der Herstellung nicht raffiniert wird. So erhält er seine bräunliche Farbe und einen karamellig-malzigen Geschmack. Bei Rohrzucker wird noch mal zwischen dem dunklen Vollrohrzucker und dem Rohrohrzucker unterschieden.
Rüben- Zucker:
Rübenzucker wird aus der Zuckerrübe hergestellt, die zerkleinert und gekocht wird. Aus dem kristallisierten Produkt wird dann der Zucker gewonnen. Dieser weiße Kristallzucker ist günstig und süßt Kaffee schnell und einfach. Dennoch gibt es heute weitaus mehr zur Auswahl, als nur diese Süße.
Palmzucker:
Ein Exot unter den Zuckern ist – bis jetzt – der Palmzucker. Er wird in einem natürlichen Prozess durch das Abkochen der Blüten der Kokospalme gewonnen. Der Geschmack ist karamellig und er verleiht dem Kaffee eine milde Süße. Außerdem enthält er Zink, Eisen, Folsäure und Vitamin B. Angebaut wird er in Ländern mit feucht-warmem Klima, wie Sri Lanka, Pakistan und Südostasien.
Ahornsirup:
Eher verbreitet in den USA und Kanada ist der Ahornsirup, beispielsweise auf Pancakes. Dennoch lässt sich dieses Produkt auch sehr gut zum Süßen von Kaffee verwenden. Er liegt niedrig auf dem glykämischen Index und ist somit auch besser für Diabetiker geeignet, als Haushaltszucker. Als Faustregel gilt: Je dunkler der Sirup, desto mehr Antioxidatien sind enthalten.
Alternative Süße durch Stevia & Co
Auf der Suche nach einer Alternative zu den herkömmlichen Zuckerarten wird schnell klar, dass es weitaus mehr gibt: Sie sind nicht nur süß und verleihen dem Kaffee eine feine Geschmacksnote, sondern enthalten auch wertvolle Inhaltsstoffe. Immer mehr Menschen achten auf ihren Zuckerkonsum, gerade angesichts der steigenden Raten von Diabetes, Herz- und Stoffwechselerkrankungen. Zum Glück gibt es heut zu tage viele gute Optionen auf dem Markt.
Honig:
Als natürliches Süßungsmittel eignet sich Honig auch zur Zugabe im Kaffee, da er neben des süßlichen Geschmacks ebenfalls wertvolle Inhaltsstoffe besitzt. Er enthält wichtige Spurenelemente, wie Calcium, Kalium und Natrium. Auch sind in Honig Vitamine, wie Vitamin C und Riboflavin enthalten.
Stevia:
Stevia ist eine Pflanze, die ursprünglich aus Paraguay stammt, wo ihre Blätter zum Süßen des Matetees verwendet werden. Seit dem Durchbruch in die westliche Kultur ist sie jedoch auch in den hiesigen Supermarktregalen zu finden. Der extrahierte Wirkstoff der Stevia-Pflanze besitzt eine Süßkraft, die 300 Mal so stark ist, wie die von Zucker. Er hat einen leicht bitteren Beigeschmack, den nicht jeder mag. Auf jeden Fall ist er einen Versuch wert! Denn er verhindert nachweislich Schwankungen des Blutzuckerspiegels.
Süßstoff:
Ein bekanntes Süßungsmittel für den Kaffee ist der Süßstoff, der in der Regel in Tablettenform erhältlich ist. Er dient vielen Diabetikern als Alternative zum herkömmlichen, weißen Zucker. Süßstoff besitzt eine große Süßkraft und enthält gleichzeitig keine Glucose. Das soll unter anderem helfen, den Blutzuckerspiegel zu balancieren.
Fruchtzucker:
Obst enthält für gewöhnlich die natürliche Süße in Form von Fructose, also Fruchtzucker. Sie eignet sich nicht nur für Marmeladen und Süßspeisen, sondern auch gut für die Süße im Kaffee.
Sirup:
Alternativ sind auch eingedickte Pflanzensäfte erhältlich, beispielsweise Agavendicksaft, Dattelsirup oder Reissirup. Aufgrund des Wassergehalts enthalten sie weniger Kalorien als Haushaltszucker. Wer seinen Kaffee gern ganz auf persönliche Vorlieben abstimmen, möchte, kann Kaffeesirup sehr gut verwenden, der in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich ist, wie beispielsweise Karamell, Haselnuss oder Vanille.

