Kalter Hund mit Kaffee
Kurz vorab:
Dieser moderne Kalte-Hund-Klassiker verbindet die nostalgische Butterkeks-Schokoschicht mit einem kräftigen Espresso-Aroma. Ohne Backen und mit wenigen Zutaten entsteht ein aromatischer Kühlschrankkuchen, der beim Kaffeeklatsch ebenso begeistert wie als süße Erinnerung an Kindheitstage.
Kalter Hund ist eine leckere Delikatesse, die kombiniert mit Kaffee nur noch köstlicher schmeckt. Dabei wird dem Grundrezept eine ordentliche Portion Espresso hinzugefügt und sorgt für einen wunderbar herben Geschmack. Das Ganze lässt sich sehr einfach zu Hause nachbacken, um beim nächsten Kaffeeklatsch so richtig aufzutrumpfen.
Bereits im frühen 20 Jahrhundert wurde das Rezept von Kalter Hund bereits in den Umlauf gebracht. Ziel war es, einen „Kuchen ohne backen“ aufzuzeigen, der es jedem möglich macht, einen leckeren Kuchen anzubieten.
Auch die Verwendung von Butterkeksen anstatt Teig fand viele Bewunderer. Noch vor einigen Jahrzehnten war eine Kaffeetafel ohne Kalter Hund daher undenkbar. Und auch heute noch freut sich jeder über diese Leckerei und verbindet sie mit tollen Kindheitserinnerungen.

Für das Rezept werden folgende Zutaten benötigt:
- 90 Gramm Backkakao
250 Gramm Kokosfett
2 EL Espresso
300 Gramm Puderzucker
1 EL Rum
1 Packung Butterkekse
150 Gramm Zartbitterkonfitüre
An Utensilien werden gebraucht:
- mittelgroßer Topf
Schmelzschale
Schneebesen
Kastenform
Backpapier
großer Teller/ Brett
Das meiste davon dürfte bereits im Haushalt vorhanden sein und macht das Backen selbst an einem Feiertag, wo alle Geschäfte geschlossen sind durchaus machbar.

Herstellung von Kalter Hund mit Kaffee
Die Zubereitung ist sehr unkompliziert und innerhalb kurzer Zeit bereits erledigt, es erfordert keinerlei Vorkenntnisse.
Als erstes erstellt man ein Wasserbad, in dem man einen Topf mit Wasser zum Köcheln bringt. Anschließend wird eine Schüssel hineingestellt. Dort hinein kommt in grobe Stücke geteiltes Kokosfett und wird zum Schmelzen gebracht. Anschließend fügt man den frisch gebrühten Espresso hinzu, genauso wie den Rum. Wer keinen Alkohol verwenden möchte, kann auch zu Rumaroma greifen. Der Alkohol verkocht allerdings, sodass die Menge unbedenklich ist.
Im ersten Schritt dieser tollen Rezeptur wird etwas Wasser in einen Topf gegeben und für ein Wasserbad erhitzt. Dabei reicht es, wenn das Wasser leicht köchelt. Anschließend einen Schmelztopf auf den Topf mit Wasser setzen.
Die Masse wird nun mit einem Schneebesen verrührt und mit Puderzucker versehen. Das Ganze wird cremig gerührt und vom Herd genommen.
Für den nächsten Schritt wird eine Kastenform mit Backpapier ausgelegt und eine dünne Masse der Kakaocreme hineingefüllt. Diese wird daraufhin mit einer Schicht Butterkekse bedeckt.
Danach kommt erneut eine Schicht Creme und wieder Butterkekse. Das Ganze wird so oft wiederholt, bis die Masse aufgebraucht ist, oder die Kastenform voll ist.
Wer mag, kann als letzte Schicht nochmal Kaffee hinaufgeben.
Die Masse wird nun für eine Stunde in den Kühlschrank gegeben.
Danach wird die Zartbitterkuvertüre in einem Topf geschmolzen und der kalte Hund wird vorsichtig aus seiner Form genommen und auf ein Brett/ Teller gelegt und mit der Kuvertüre überzogen. Das Ganze muss möglichst schnell geschehen, solange die Schokolade noch flüssig ist. Der kalte Hund wandert dann nochmals für mindestens drei Stunden in den Kühlschrank, gerne aber auch über Nacht, damit er fest wird.
Servieren
Serviert wird die Köstlichkeit in dicken Streifen geschnitten. Hierfür darf gerne ein scharfes, in heißes Wasser getunkte Messer benutzt werden. Wer möchte, kann noch mit frischen Früchten dekorieren.
Eine Tasse Kaffee kommt dazu ebenfalls gut an.
Fazit: Wer kalter Hund mag, der wird die Variante mit Kaffee ebenfalls lieben! Es verleiht dem Rezept ein wunderbares Aroma und passt perfekt zu den Keksen und der Schokolade.

