Kaffee-Tomatillo-Soße
Kurz vorab:
Diese besondere Kaffee-Tomatillo-Salsa verbindet fruchtige Säure, Kaffeenoten und pikante Schärfe zu einem außergewöhnlichen Geschmackserlebnis. Sie passt zu Fleisch, Fisch, Tacos oder Salaten und lässt sich hervorragend vorbereiten – ideal als vielseitiger Küchenbegleiter oder kreatives Geschenk.
Rezept für die Kaffee-Tomatillo Soße
Diese Salsa ist sehr vielseitig einsetzbar und eignet sich als Begleitung für viele Gerichte. Das Rezept ist eine Abwandlung der gewöhnlichen Salsa verde und sorgt dank der vielen Komponenten für Geschmacksexplosionen. Ihren Ursprung hat die Soße mit der köstlichen Frucht in Mexiko, wo man sie zu Tacos, Enchiladas oder gegrilltem Fleisch reicht. Diese Abwandlung mit Kaffeearoma kitzelt die Geschmacksnerven jedoch besonders. Die Süße der Tomatillos in Kombination mit der Säure der Zitrone und dem herben Aroma von Kaffee macht das Gericht zu einem echten Highlight. Zusätzlich sorgt die Schärfe der Chilis für den nötigen Pepp. Die Kaffee-Tomatillo Soße können Sie hervorragend vorbereiten und in Marmeladengläsern aufbewahren. Sie eignet sich auch perfekt als Geschenk zu besonderen Anlässen.
Zutaten
- 500 g Tomatillos, gewaschen
- 2 Serrano-Schoten (sie mildern die Schärfe)
- 3 Jalapeño-Schoten
- 1 mittelgroße rote Zwiebel
- 4-6 Knoblauchzehen (mit Schale)
- 2 EL frischer, gehackter Koriander
- 1/8 Liter Weißweinessig
- ¼ Liter Kaffee
- Saft von 1 Zitrone
- 1/8 Liter neutrales Öl (z. B. Rapsöl oder Maisöl)
- Salz
- Pfeffer
- 1 Prise Zimt

Zubereitung
Gemüse vorbereiten
Achten Sie darauf, die Tomatillos nicht mit grünen Tomaten zu verwechseln. Diese beiden Sorten sehen sich zwar zum Verwechseln ähnlich, haben aber nicht den gleichen Geschmack. Außerdem schmecken Tomatillos, wenn man sie roh verzehrt, sehr sauer. Die gewaschenen Tomatillos werden zunächst in zwei Hälften geschnitten und kommen dann auf eine Bratpfanne oder ein Backblech mit Backpapier. Auch die Zwiebel wird in dicke Streifen geschnitten und kommt gemeinsam mit dem ungeschälten Knoblauch in die Bratpfanne oder aufs Backblech.
Gemüse im Rohr oder in der Pfanne garen
Das Gemüse darf nun für 20 Minuten bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze), wenn’s schnell gehen soll bei Grillfunktion ins Backrohr. Alternativ können Sie das Gemüse in der Pfanne anrösten. Die Schale der Tomatillos sollte etwas braun werden. Anschließend können Sie die Schale ganz einfach abziehen und wegwerfen. Der geröstete Knoblauch wird ebenfalls aus der Schale gepresst, er erlangt durch die Röstung ein wunderbares Aroma. Das Gemüse darf nun ein wenig abkühlen, bis es Zimmertemperatur erreicht hat.
Paprika schneiden und Soße einreduzieren lassen
Im nächsten Schritt schneiden Sie die Serrano- und Jalapeño- Schoten in Würfel. Dieses Gemüse wird nicht gekocht und verleiht der Salsa später Textur. Tragen Sie beim Schneiden wenn möglich Handschuhe. Währenddessen geben Sie Weißweinessig, Kaffee und den Saft einer Zitrone in einen Topf. Die Mischung darf dann bei mittlerer Hitze einkochen. Insgesamt sollte die Flüssigkeit so lange kochen, bis sie sich auf die Hälfte reduziert hat.

Soße im Mixer vollenden
Die Tomatillos kommen indessen gemeinsam mit Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Koriander und Zimt in eine Küchenmaschine oder einen Mixer. Bei laufendem Mixer träufeln Sie inzwischen das geschmacksneutrale Öl zur Mischung. Später verbindet sich das Öl mit dem Wasser und die Masse emulgiert. Sobald das Öl hineingeträufelt wurde, kommt der Sud aus Kaffee, Zitronensaft und Essig hinzu. Erneut mixen Sie die Masse, bis sie eine cremige, gleichmäßige Konsistenz bekommt.
Alternativen zu Öl
Damit die Soße noch cremiger und geschmeidiger wird, können Sie alternativ auch Avocados verwenden. Sie sorgen mit ihrem charakteristischen Geschmack für ein unverwechselbares Aroma, werden allerdings relativ schnell kaputt. Wenn Sie also möglichst lange von der Soße naschen möchten, empfiehlt sich die Verwendung von Öl. Die Avocado wird nämlich schnell kaputt und Öl besitzt konservierende Eigenschaften. Ist Ihnen das geschmacksneutrale Öl zu langweilig, kann Olivenöl für Abwechslung sorgen.
Servierempfehlung
Die Soße kann nach Fertigstellung direkt serviert werden oder in Marmeladengläsern aufbewahrt werden. Wenn man sie vor dem Abfüllen erneut erhitzt, ist sie sogar mehrere Wochen haltbar. Besonders gut schmeckt die Soße als Dip, als Begleiter für Fleisch oder Fisch oder als Dressing für Salate. Die klassische Salsa Verde wird gerne mit deftigen Gerichten serviert, denen sie die nötige Frische verleiht.
Ursprung
Tomatillos sind die Früchte einer Pflanze aus Mexiko, welche dort kultiviert und geerntet wird. Das Klima in Mexiko ist so warm, dass die Tomatillo meist das ganze Jahr über angebaut wird. Die Frucht ist rund, wird zwischen zwei und vier Zentimeter groß und besitzt eine leuchtend grüne Schale. Tomatillos sind besonders in der mexikanischen Küche sehr beliebt und gehören zu den wichtigsten Grundzutaten. Sie sind jedoch nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in anderen Ländern ein Hit.



