Espresso und Martini – eine gelungene Mischung
Kurz vorab:
Der Espresso Martini zählt seit den 1980ern zu den beliebtesten Cocktails der Welt. Mit Espresso, Wodka und Kaffeelikör entsteht ein bittersüßer, energiegeladener Drink, der stilvoll im Martiniglas serviert wird. Ideal für besondere Anlässe und alle, die Kaffee in Cocktailform lieben.
Wer eine Kaffeemaschine besitzt und zu einer besonderen Gelegenheit daheim einmal das Rezept für die Zubereitung eines leckeren Drinks benötigt, dem kann hier geholfen werden. Denn mit nur wenigen Zutaten und ein paar einfachen Kniffen kann man sogar einen der seit rund vierzig Jahren weltweit angesagtesten alkoholhaltigen Cocktails zu Hause selber „zaubern“ – den Espresso Martini.
Kleine Historie über die Erfindung des Espresso Martini
Experten zufolge hat der Barkeeper Dick Bradsell in den 1980er Jahren in seiner Londoner Bar den Cocktail Espresso Martini nach eigen Ideen auf Wunsch eines gerade in seiner Bar weilenden Models als „Wodka Espresso“ erfunden. Er mixte den Drink aus einer gekühlten alkoholischen Erfrischung mit koffeinhaltigem Espresso und servierte ihn in einem v-förmigen Martiniglas. Mit durchschlagendem Erfolg, denn noch heute rangiert diese gelungene Mischung unten dem sich bald durchgesetzten Namen Espresso Martini auf der Liste der 100 besten Cocktails der Welt in den Top Ten.
Das brauchen wir für den Mix eines hausgemachten Espresso Martini
– 3 cl Espresso, der bestens aus einer handelsüblichen Siebträgermaschine stammt. Es kann aber ebenso eine einfache Mokkakanne verwendet werden, die für die Eigenherstellung des Espresso genauso gut funktioniert. Aber letztlich ist natürlich immer die Qualität des Kaffees entscheidend.
– 2 cl Kaffeelikör
– 5 cl Wodka
– 1 cl Zuckersirup
– mehrere Eiswürfel
– einen Mixbecher (Shaker)
– einige kleine Kaffeböhnchen
– ein schönes v-förmiges Martiniglas
Und jetzt kann die Zubereitung richtig losgehen
– Zunächst gehören ein paar Eiswürfel in das Martiniglas, denn letztlich soll der Drink richtig kühl serviert werden.
– Als Zweites werden alle benötigten Zutaten vorsichtig in den Shaker eingegossen.
– Gestartet wird mit 5 cl Wodka.
– Als Nächstes werden 3 cl heißer Espresso in den Messbecher eingefüllt. Den Becher dabei am besten unten so halten, dass man sich mit der heißen Flüssigkeit währen des Einfüllens nicht die Finger verbrennen kann.
– Danach braucht es 2 cl eines guten Kaffeelikörs.
– Damit es auch ein bisschen süß wird, ganz so wie die Italiener ihren Espresso lieben, wird dem Mix noch 1 cl Zuckersirup hinzugefügt.
– Erst jetzt den Becher mit viel Eis auffüllen und gut durchschütteln.
– Danach die Eiswürfel aus dem Mix wieder entfernen, was durch Absieben geschehen kann.
– Die zum Kühlen verwendeten Eiswürfel können nach dem Sieben weggekippt werden.
– Als kleine Garnitur und Blickfang noch ein paar (2-3) Kaffeeböhnchen vorsichtig dem Drink hinzufügen.
– Fertig ist der sagenhafte Espresso Martini und er kann jetzt serviert und genossen werden.
Einige Tipps
– Der Espresso Martini sollte ausgewogen und nicht zu stark oder zu bitter schmecken. Deshalb eignen sich Arabica Espressobohnen mit ihren zarten Aromen dafür gut. Denn die Aromenvielfalt wird erst durch den Röstvorgang und die Röstdauer bei niedrigen Temperaturen in jeder Bohne entwickelt. Ungewollte Säuren werden bei diesem Verfahren abgebaut.
– Kenner verfeinern diesen Drink manchmal auch noch mit einem Minzeblatt oder sie verwenden einen Wodka, der Vanillearomen enthält.
– Das charakteristische Martiniglas edelt den Espresso Martini zum Eyecatcher in jeder Gesellschaft und sollte keinesfalls durch andere Glasformen ersetzt werden.
– Geschmacklich verführt der Espresso Martini die Sinne durch seine bitter-süße Kombination aus Alkohol, Koffein und Zucker und er wird so zum richtigen Muntermacher und Lieblingsdrink von Nachtschwärmern. Der Drink ist aber genauso dazu geeignet, nach einer ausgiebigen Mahlzeit durch einen Energieschub das Mittagstief zu überwinden. Voraussetzung ist natürlich, dass der Genießer sich schon so früh am Tage etwas Alkohol gönnen möchte.



