Espresso-Balsamico-Sauce
Kurz vorab:
Entdecken Sie die überraschende Harmonie von Espresso und Balsamico in einer vielseitigen Sauce, die von Salaten bis zu Grillgerichten alles veredelt. Ob als Dressing, Dip oder raffinierte Ergänzung zu Carpaccio – dieser Allrounder eröffnet neue, kreative Genusswelten der italienischen Küche.
„Bella Italia“: Tradition im immer modernen Gewand
Wenn Sie bei den Begriffen „Espresso“ und „Balsamico“ sofort an Italien denken, liegen Sie absolut richtig. Die würzige Sauce mit kräftigem Kaffee und süßsaurem, cremigem Aceto Balsamico hat ihren Ursprung tatsächlich vom Appenin und empfiehlt sich, jeweils leicht zur jeweiligen Speise modifiziert, als Begleiter zu allerlei Fleischspeisen vom Grill, aus der Pfanne oder aus dem Topf. Zu einem knackigen Salat ist die Sauce, dezent verändert, als Dressing ein wunderbarer Gegenpart zum frisch-fruchtigen Geschmack.

Wenn Sie Carpaccio oder Mozzarella Caprese mal etwas anders präsentieren möchten, treffen Sie mit der Espresso-Balsamico-Sauce eine ausgezeichnete Wahl, mit der Sie für Erstaunen und Begeisterung sorgen werden.
Die Zubereitung
Die Grundsauce ist leicht zuzubereiten und daher auch für Kochanfänger geeignet. Die Liste der Zutaten wirkt zwar auf den ersten Blick relativ reichlich. Allerdings sind die meisten der Ingredienzien leicht zu bekommen und vielseitig verwendbar. Sie müssen also keine Sorge haben, dass Sie die Reste nicht verwerten können und gezwungen sind, sie früher oder später wegzuschmeißen.
Sie brauchen:
- 80 g Sonnenblumenöl
- 2 EL löslichen Espresso
- 20 g Walnussöl
- 1/2 TL Salz
- 50 g dunklen Aceto Balsamico di Modena
- 50 g heißes Wasser
- 50 g roten Traubensaft
- 1 TL Zucker
- 1/4 TL Pfeffer
(Anmerkung: Flüssigkeiten sind, gerade in kleinen Mengen, mit den üblichen Haushaltsutensilien kaum abzumessen. Um die perfekte Dosierung zu erleichtern, sind deshalb alle Mengen für Flüssigkeiten in Gramm und nicht in Millilitern angegeben.)
Die Zubereitung ist denkbar einfach: Espresso im heißen Wasser auflösen und mit den anderen Zutaten vermengen. Vor dem Servieren noch einmal gut durchrühren.

Weitere Ideen
Als Sauce oder Marinade zum Grillen:
1 klein gehackte Schalotte und
1 fein gehackte Knoblauchzehe
in Olivenöl anschwitzen und mit
150 Gramm Ketchup
unter die Grundsauce mischen.
Die Sauce eignet sich sowohl als Beilagensauce, als auch als Marinade. Perfekt für alle Rindfleischgerichte und alle Bratwürste.
Als Salatdressing:
50 Gramm grob gehackte Walnüsse ohne Haut in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Die gerösteten Walnüsse als Topping auf den Salat geben, oder der Sauce beimengen. Das gibt einen besonders würzigen Crunch! Ein besonderer Clou gelingt Ihnen, wenn Sie mit etwas Zitronenmelisse noch eine weitere frische Komponente beifügen können.
Als Gemüsedip:
Variieren Sie die Sauce mit diversen Kräutern. Dieser Dip muss sich vor keinem Zaziki und keinem Kräuterquark verstecken.
Zu Carpaccio:
Vergessen Sie bitte nicht, dass Kapern dazu gehören! Der saure Geschmack harmoniert großartig zur Sauce und hebt den Geschmack des feinen Rinderfilets noch einmal besonders heraus.
Zu Mozzarella Caprese:
Der Klassiker der Antipasti hat einen würdigen Rahmen verdient, der ein wenig über das traditionelle Olivenöl hinausgeht, finden Sie nicht auch? Das originale Rezept der Sauce aus Espresso und Aceto Balsamico lässt Sie die Vorspeisenspezialität, die bei keinem italienischen Essen fehlen darf, in völlig neuem Licht erstrahlen.
Zu Kurzgebratenem:
Ein Schnitzel ist alleine schon gut, wenn es gut gemacht ist. Lassen Sie Ihr Schnitzel zu einem Botschafter mediterraner Küche werden und servieren Sie es als „Scaloppa alla Espresso-Balsamico“. Die Sauce mildert den mitunter etwas fettigen Geschmack des Schweins ab und versteht es, sich auf einzigartige Weise mit den Aromen der Panade zu vereinen.
Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!
Die Espresso-Balsamico-Sauce ist ein bisher weithin unterschätzter Tausendsassa der italienischen Kochkunst. Und die Reise dieser Sauce ist noch lange nicht zu Ende, schreiben auch Sie Ihr ganz eigenes Kapitel in der Geschichte. Sie haben nahezu alle Möglichkeiten, nichts ist verboten. Probieren Sie doch einmal Varianten zum Fisch, oder als Grundsauce auf Bruschette!



