Das „Town House“ im Kensington Hotel
Kurz vorab:
Der Text nimmt dich mit ins elegante Kensington Hotel und sein berühmtes „Town House“-Restaurant. Von saisonaler Spitzenküche über kunstvollen Afternoon Tea bis zu märchenhaften oder London-inspirierten Dessertkreationen entsteht ein Genussort, der Tradition, Kreativität und britisches Flair perfekt verbindet.
Im Herzen von South Kensington, einem beliebten Stadtteil von London, befindet sich das gleichnamige Kensington Hotel, das heute zur „Doyle Collection“ gehört. Das Gebäude lässt sich auf die 1870er Jahre datieren, als CJ Freake das Land zwischen Harrington Gardens und der Old Brompton Road kaufte und die Queens Gate zum dem gemacht hat, was es heute ist. Das Ende des Victorianischen Zeitalters kurz darauf war gleichzeitig auch der Beginn der Gründung des Hotels in seinen Ursprüngen.
Mrs. H.M. Philby gilt als die Gründerin des Hotels im Jahr 1910. Während das immer wieder sanierte Hotel Gäste aus aller Welt beherbergte, ist das zum Hotel gehörende, aber öffentlich zugängliche Restaurant und Café „Town House“ berühmt geworden für seine gehobene britische Küche mit internationaler Ausrichtung.
Kulinarischer Genuss im „Town House“
Küchenchef Adi Mandokhot bereitet die Speisen in seinem Restaurant nur mit frischen, saisonalen und möglichst regionalen Zutaten zu. Egal ob zum rustikalen Frühstück oder elegantem Dinner, im „Town House“ kann man sich ganztägig kulinarisch verwöhnen lassen. Klassische englische Gerichte sowie feine Desserts auf gehobenem Niveau werden farbenfroh und künstlerisch serviert, ohne jedoch auf Leichtigkeit zu verzichten.
Fein angerichtete Loch Fyne Jakobsmuscheln, Lammfleisch oder ein herzhaftes Hereford Filet Steak zum Abendessen, dazu einer der ausgewählten Weine der Karte und zum Abschluss ein Coupe Chocolat Liégeois seien hier nur einige Beispiele der Spezialtäten des Hauses.
Britisches Flair
Denn neben der gehobenen Küche ist das „Town House“ bekannt für seinen typisch englischen Afternoon Tea. Unter dem Motto „Tale As Old As Time“ wurden den Gästen exquisites Gebäck und leichte Speisen serviert, die von dem verzauberten Geschirr in dem Disney Klassiker „Die Schöne und das Biest“ inspiriert wurden.
Nicht nur wurde der Tee in den bekannten Teetässchen- und Kesselchen serviert, sondern es wurden auch andere Figuren aus dem Film, wie zum Beispiel die kleine Standuhr in Form eines Schokoladenkuchens, detailgetreu nachgebildet.
Der reine Anblick verzaubert den Gast und macht es ihm gleichzeitig fast unmöglich die buchstäblich süßen Kreationen auch zu essen.
Die Geschichte nimmt eine Wendung
Das Angebot des englischen Tees in Märchenform gibt es leider nicht mehr, weil das clevere Team sich eine neue Idee einfallen lassen hat, wie sie ihren Afternoon Tea in ein aufregendes Erlebnis verwandeln: London Landmarks.
Übersetzt also, der Nachmittagstee unter dem Thema Londoner Sehenswürdigkeiten. Ähnlich wie beim Märchen Ambiente, werden auch beim Londoner Landmark Tea die bekannten Sehenswürdigkeiten durch leckere Gerichte dargestellt.
So bekommt man den Big Ben mit allen Feinheiten als Zitronen-Quark-Torte und die typische rote Telefonzelle geformt aus Rhabarbermouse. Serviert werden diese beiden und noch einige Weitere auf einem speziellen Ständer in Form des London Eye.
Auch für Gäste, die es etwas spritziger angehen lassen wollen, findet sich ein breites Angebot an Cocktails und Champagner in der London Landmarks Karte.
Ein Aufenthalt zum Wohlfühlen
Auch abseits des thematischen Afternoon Tea und der erstklassigen Küche ist das Café heute in jeglicher Hinsicht einen Besuch wert. Der renommierte Innenarchitekt Alexander Waterworth designte die drei zusammenhängenden Salons im Inneren des „Town House“ mit Fokus auf viel natürlichem Licht durch die großen Erkerfenster und eine klassische Einrichtung.
So finden sich zum Kontrast der lichtdurchfluteten Räume dunkle Bücherregale (mit ausgewählten Büchern, die zum Lesen einladen), dunkelgrünen Sesseln sowie mehreren Kaminen und Parkettböden. Die Atmosphäre einer privaten vornehmen, aber wohnlichen Bibliothek wird noch durch ausgesuchte Kunst an den Wänden besonders unterstrichen und lässt sich mit der typisch englischen „Town House Ästhetik“ zusammenfassen.
Die Räume können auch für private Veranstaltungen mit einer Auswahl an Gerichten für bis zu 20 Personen reserviert werden. Ein Buffet mit Cocktail-Empfang oder Canapé-Events für bis zu 30 Personen sind ebenfalls möglich.
